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		<title>docs as code: aus der Sicht eines Digitalisierungsexperten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 08:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KI-generiert]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kern des Artikels: https://opensource.com/article/22/10/docs-as-code ist die Vorstellung des „Docs as Code“-Ansatzes: Dokumentation wird wie Software behandelt und mit denselben Werkzeugen geschrieben, versioniert und veröffentlicht. Aus Sicht eines [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Kern des Artikels: <a href="https://opensource.com/article/22/10/docs-as-code" target="_blank" rel="noopener">https://opensource.com/article/22/10/docs-as-code</a> ist die Vorstellung des „Docs as Code“-Ansatzes: Dokumentation wird wie Software behandelt und mit denselben Werkzeugen geschrieben, versioniert und veröffentlicht. Aus Sicht eines Digitalisierungsspezialisten bietet dieses Prinzip weitreichende Vorteile und neue Herausforderungen. (siehe auch: <a href="https://www.olivermark.de/?p=309">https://www.olivermark.de/?p=309</a>)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersetzung des Artikels ins Deutsche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Ingenieure und Handwerker sind bei ihren Werkzeugen besonders wählerisch. Für eine gute Arbeit braucht man die besten Werkzeuge&nbsp;<em>und</em>&nbsp;das Können, sie einzusetzen. Die besten Tools aus der Softwareentwicklung können in anderen digitalen Bereichen sehr wirkungsvoll sein. Ein gutes Beispiel dafür ist das Docs as Code-Prinzip. Docs as Code bedeutet, dass Dokumentation mit denselben Werkzeugen und Workflows erstellt wird wie Software. Befürworter berichten, dass dies zu besserer Dokumentation führt und die Arbeit der Autor:innen erleichtert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Textformate und Versionskontrolle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Umstellung beim Wechsel von klassischen Plattformen zu Docs as Code ist, dass Inhalte fortan im textbasierten Markup-Format gespeichert werden. Dadurch stehen alle Werkzeuge für Textmaterial zur Verfügung – egal ob DocBook, Markdown, oder ein anderes Markup-System. Der Wechsel zu Standardformaten und zu einer Tool-Vielfalt ist ein bedeutender Schritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl passender Tools ist wichtig. Viele Entwickler:innen bleiben beim gewohnten Code-Editor. Doch auch für Redakteur:innen, Lektor:innen, Informationsarchitekt:innen und Dokumentationsverantwortliche muss der Werkzeugkasten passen. Möglichkeiten sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><p>Einer der vielen verfügbaren Markdown-Editoren</p></li>



<li><p>Code-Editoren mit guten Vorschaufunktionen, die auch für Nicht-Programmierer:innen zugänglich sind</p></li>



<li><p>Die Weboberflächen populärer Git-Hostingdienste, gerade für gelegentliche Mitwirkende</p></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald Inhalte sicher in Markup abgelegt sind, kann das Projekt Versionskontrolle wie Git nutzen – ein Open-Source-Tool mit vielen Funktionen, die klassische Dokumentationsplattformen nicht bieten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><p>Detaillierte Versionshistorie, die jeden Änderungsschritt nachvollzieht</p></li>



<li><p>Einfache Parallel-Entwicklung per Branches: Jede:r kann beliebige Änderungen entwickeln, die am Ende zusammengeführt werden</p></li>



<li><p>Erweiterte Kollaborations- und Reviewtools, um jede Änderung im Detail zu prüfen und zu diskutieren</p></li>



<li><p>Automatisierte Qualitätsprüfungen wie Rechtschreib- und Linkchecks, die Zeit sparen und Fehler vermeiden</p></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Versionskontrolle hat viele Vorteile, erfordert aber Einarbeitung. Für Neue gibt es hochwertige Lernressourcen speziell für Dokumentierende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pull Requests und Review-Prozesse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Versionskontroll-Plattformen arbeiten mit Pull Requests (oder Merge Requests). Einzelne oder Teams stellen eine Änderung zusammen und „bitten“ um Aufnahme ins Hauptprojekt. Gerade bei Doku ist das Zusammenführen oft leichter als bei Code: Ein Artikel-Update löst keine komplexen Abhängigkeiten aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Helfer: das „Diff“-Tool, das Änderungen gegenüberstellt. Dafür gibt es verschiedene Ansichten: nebeneinander, inline oder direkt als gerendertes Markdown. Teammitglieder wählen ihr bevorzugtes Tool. Für kleine Änderungen eignen sich Webansichten, für größere Unterschiede bevorzugen viele lokale Tools wie vimdiff oder Meld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommentare können sich auf die gesamte Änderung oder einzelne Zeilen beziehen. Manche Projekte setzen eine maximale Zeilenlänge oder beginnen jede neue Zeile, um Kommentarstellen besser adressierbar zu machen. Der ganze Änderungs- und Begutachtungsprozess wird dokumentiert und im Repository sichtbar gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Continuous Integration &amp; Deployment</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dokumentationsquellen im Klartext bieten viele Vorteile: Sie sind einfach zu durchsuchen und mit bestehenden Tools wie wc, grep oder tree zu bearbeiten. Mit Versionierung werden weitere etablierte Tools nutzbar – alles Open Source.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großer Vorteil: Automatisierte Rollouts. Wird ein Pull Request angenommen, wird die Dokumentation automatisch live geschaltet – etwa mit Jenkins oder über Git Hooks. Systeme wie Hugo oder Sphinx erzeugen daraus die Doku-Website.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso automatisiert sind Prüfungen: Prose-Linter wie Vale checken zum Beispiel die Gliederung oder Rechtschreibung. Linkchecker prüfen die Erreichbarkeit aller Links.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Code-Tools im Doku-Workflow</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die aus der Softwareentwicklung vertrauten Tools sind universell einsetzbar und bringen Effizienz – besonders, wenn Dokumentation sich genauso schnell weiterentwickeln muss wie die Software.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle genannten Tools sind Open Source und eignen sich für kleine wie große Teams. Möge Ihr Doku-Prozess so reibungslos laufen wie Ihr Code-Prozess.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Analyse aus Sicht eines Digitalisierungsexperten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><p>Docs as Code steht exemplarisch für die Digitalisierung von Unternehmensprozessen und fördert eine agile, fehlerarme und kollaborative Arbeitsweise. <a href="https://opensource.com/article/22/10/docs-as-code" target="_blank" rel="noopener">opensource</a>​</p></li>



<li><p>Die Verwendung offener Standards (z.B. Markdown) und Open-Source-Tools (z.B. Git, Hugo) steigert die Zukunftssicherheit und Interoperabilität von Wissensspeichern.</p></li>



<li><p>Durch Automatisierung (CI/CD, Linting, Linkprüfungen) entsteht eine kontinuierliche Qualitätssicherung, die klassische Redaktionsteams effizienter macht.</p></li>



<li><p>Zugleich erfordert der Ansatz eine gezielte Kompetenzentwicklung auch bei klassischen Wissensarbeiter:innen, um die Vorteile moderner Entwicklungsplattformen zu heben. Es entsteht vermehrt Bedarf an transdisziplinären Kompetenzen (u.a. Versionskontrolle, Branching-Strategien, Pull Request Reviewkultur).</p></li>



<li><p>Die Möglichkeit, Änderungsvorschläge (Pull Requests) und Diskussionen transparent zu versionieren, bringt eine neue Qualität in die Mitwirkung vieler Akteure und verbessert Nachvollziehbarkeit bei Fehleranalysen.</p></li>



<li><p>Für größere Organisationen kann Docs as Code Fragmentierung vorbeugen, weil der Quelltext von Dokumentation und Software synchronisiert und an einer Stelle nachvollziehbar bleibt.</p></li>



<li><p>Die Einführung verlangt sorgfältige Change-Management-Prozesse, da Toolumstieg, neue Routinen und ein Wechsel der Arbeitskultur zur offenen Kollaboration Herausforderungen darstellen.</p></li>



<li><p>Insgesamt macht Docs as Code Wissensprozesse resilienter und compliancefähiger, da Standards und Prozesse für Code auf kritische Unternehmensdokumentation übertragen werden können.</p></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Docs as Code markiert einen wichtigen Schritt im Rahmen digitaler Transformation: Es bricht Silos auf, verkürzt Innovationszyklen und professionalisiert den Umgang mit dokumentiertem Wissen deutlich – vorausgesetzt, Organisationen investieren aktiv in Qualifizierung und achten auf offene, partizipative Einführungsszenarien. <a href="https://opensource.com/article/22/10/docs-as-code" target="_blank" rel="noopener">opensource</a>​</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><a href="https://opensource.com/article/22/10/docs-as-code" target="_blank" rel="noopener">https://opensource.com/article/22/10/docs-as-code</a></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>konsequente Dokumentenerfassung</title>
		<link>https://www.olivermark.de/2025/10/31/konsequente-dokumentenerfassung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 13:49:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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					<description><![CDATA[Das papierlose Büro. Wenn man mal den Schritt geschafft hat, die in Schränken und Regalen liegenden Ordner durch einen Scanner zu schicken, die Inhalte mit einer Texterkennung zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das papierlose Büro. Wenn man mal den Schritt geschafft hat, die in Schränken und Regalen liegenden Ordner durch einen Scanner zu schicken, die Inhalte mit einer Texterkennung zu erfassen, die Unterlagen dann in Evernote, SnapScan, Datenbanken, oder einfach als PDF-Dateien irgendwie abzulegen, darf man sich als &#8222;konsequenten Digitalisierer&#8220; bezeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem liegen wahrscheinlich überall auf den Laufwerken unzählige PDF-Dokumente zu ebenso vielen Themen, die sich über die Jahre angesammelt haben. Vielleicht hat man vor 20 Jahren mal angefangen Informationen zu seinen Hobbies abzulegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da liegen sie dann.</p>



<span id="more-67"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist dann der zweite Schritt: wirklich alle Informationen, also auch schon alte digitale, in das System der Dokumentenerfassung zu übernehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Importiere sie also auch in das Dokumentenerfassungssystem.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stell Dir vor, Du hast was in der Cloud und sie gibt es Dir nicht mehr zurück</title>
		<link>https://www.olivermark.de/2024/02/13/stell-dir-vor-du-hast-was-in-der-cloud-und-sie-gibt-es-dir-nicht-mehr-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2024 12:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[icloud]]></category>
		<category><![CDATA[pCloud]]></category>
		<category><![CDATA[Time-Machine]]></category>
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					<description><![CDATA[OneDrive, iCloud, Google-Drive, pCloud, Nord-Locker, MEGA, die Liste ist lang. Über die letzten Jahre sammeln sich die unterschiedlichen Cloud-Anbieter, ursprünglich als &#8222;Free&#8220; gestartet, dann doch als Abo bezahlt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">OneDrive, iCloud, Google-Drive, pCloud, Nord-Locker, MEGA, die Liste ist lang. Über die letzten Jahre sammeln sich die unterschiedlichen Cloud-Anbieter, ursprünglich als &#8222;Free&#8220; gestartet, dann doch als Abo bezahlt, manche liegen brach, manche sind richtig wichtig geworden.</p>



<span id="more-196"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Für meine vermehrt benutzen Mac und iOS-Geräte machte es für mich Sinn, den iCloud-Speicherplatz auf 50GB zu erhöhen, der schöne Nebeneffekt versteckter Email-Adressen und einer private-Relay-Funktion (quasi ein VPN) ist im Preis inbegriffen. iCloud synchronisiert, das bedeutet: eine Änderung auf einem Rechner wird mit den Daten der Cloud automatisch abgeglichen. Nachteil: ist was &#8222;richtig&#8220; weg, ist es eben richtig weg. Natürlich: mit Time-Machine, dem Apple-eigenen Backupsystem lässt sich so ziemlich alles absichern. In sich eine sehr bequeme, sehr einfache Lösung um seine Inhalte abzusichern. Da Time-Machine (bei mir) auf einer separaten Unraid-Festplatte abgespeichert wird, gibt es auch keine Erfahrungen mit der Wiederherstellung über die iCloud. Neue Geräte einzurichten ist damit aber ein Kinderspiel. Die Erfahrungswerte gibt es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für meine Windows-Rechner steht mit einem 365-Microsoft-Office Abo natürlich OneDrive zur Verfügung. Mit einem Terabyte Speicher schon richtig was Großes. Auch hier wird wieder &#8222;gesynched&#8220;, siehe iCloud. Windows-Backups gehen ebenfalls auf die Unraid-Platten,  alles sehr vergleichbar mit den Apple-Systemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MEGA bietet ebenfalls eine Sync-Umsetzung an. 20 Gigabyte Platz &#8222;for free&#8220; und sowohl das Sicherheitskonzept (&#8222;verlier bloß Deinen Schlüssel nicht&#8220;), als auch die Software selbst wirken auf mich sehr professionell und sehr gut integriert. Einzig die Verbindung mit Kim Schmitz und der Tatsache, dass alles irgendwo in Neuseeland liegt ist jetzt für meinen Geschmack nicht wirklich so vertrauenserweckend, als dass ich diesem Anbieter alle meine wichtigen Daten anbieten würde. Dieses Vertrauen in Cloudanbieter hatte mich vor einigen Jahren zu </p>



<p class="wp-block-paragraph">pCloud gebracht. Ein Schweizer Unternehmen mit den Servern in der Schweiz. Das die Schweizer gut Geheimnisse bewahren können, wissen wir ja alle schon lange, immerhin leben die ganze Gesellschaft sehr gut davon.  Ein &#8222;lifetime&#8220;-Plan mit zwei Terabyte für ein paar Hundert Euro damals brachten mich dazu. Mit der pCloud kann auch &#8222;gesynched&#8220; werden, hauptsächlich aber kann man über pCloud automatische Backups machen lassen, seines ganzen Rechners und sogar seiner anderen Cloud-Anbieter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so tummeln sich eigentlich alle Dokumente, auch die der anderen Clouds auf meiner pCloud-Cloud (!) herum. Ganz problemlos und unbemerkt. Und gaben mir bisher das gute Gefühl, immer ein Backup meiner Dokumente zu haben (das &#8222;1&#8220;, aus &#8222;3,2,1&#8220;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt will ich diese Dokumente einfach auf eine eigene Festplatte kopieren. Das sollte doch kein Problem sein, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist es aber.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>es ist (auf einem Mac oder iOS-Gerät) noch nie gelungen ein Verzeichnis auf dem pCloud-Server per drag&amp;drop, oder kopieren und einfügen fehlerlos, d.h. vollständig herunterzuladen. pCloud stürzt entweder ab oder verliert die Verbindung.</li>



<li>pCloud selbst beschreibt den Weg, die eigenen Backup (!) Daten herunterzuladen so, dass man per Zugang über den Webbrowser in sein pCloud-Account einloggt, dort ein Verzeichnis auswählt und dann explizit herunterlädt. pCloud erstellt dann eine entsprechend große ZIP-Datei und beginnt den Download. An einem solchen Download ist einer meiner Windows-PC nun am dritten Tag dran (110 GB-Zip-Datei). Eine große ZIP-Datei braucht aber entsprechenden Platz auf der eigenen Festplatte, es gibt &#8211; erst einmal &#8211; auch keine Zielauswahl, nein: das geht sofort in den definierten Download-Ordner (den man also zuvor auf eine passende Stelle umleiten muss). </li>



<li>pCloud kann auch ein definiertes Sync-Verzeichnis anlegen. Auf der Weboberfläche kann man dann Daten kopieren und verschieben und bei Nutzung dieser Sync-Funktion sein lokales Verzeichnis &#8222;aufladen&#8220; lassen. Möglich scheint es zu sein. Die Probe dazu läuft ebenfalls noch. Auch hier braucht man ausreichend Plattenplatz.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UnRAID und ein alter Fujitsu</title>
		<link>https://www.olivermark.de/2024/02/03/unraid-und-ein-alter-fujitsu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2024 19:11:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Heimserver]]></category>
		<category><![CDATA[NAS]]></category>
		<category><![CDATA[papierlos]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Ordnerautomation mit dem alten Mac mini funktioniert. Schade ist aber die eingeschränkte Nutzung der beiden extern angeschlossenen Festplatten. Das System hat keine Rückfallebene. Im neuen &#8211; alten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Ordnerautomation mit dem alten Mac mini funktioniert. Schade ist aber die eingeschränkte Nutzung der beiden extern angeschlossenen Festplatten. Das System hat keine Rückfallebene. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im neuen &#8211; alten &#8211; System läuft nun ein Fujitsu-Esprimo mit Pentium Gold-Prozessor und einem UnRaid-USB Stick als Betriebssystem. Erweitert auf 32 GB RAM und mit einer Cache SATA SSD und drei externen 1 TB-Platten läuft es nun seit einer Woche im Probelauf. Es bietet mit einer Paritätsplatte die Möglichkeit eine defekte Festplatte zu rekonstruieren und mit dem UnRaid-Betriebssystem außerdem die Option Docker-Applikationen und ganze virtuelle Maschinen laufen zu lassen. Der Pentium-Prozessor ist erstaunlich leistungsstark, allerdings sind ausgewachsene Windows-VM nicht wirklich performant und nicht empfehlenswert. </p>



<span id="more-186"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paritätsplatte (P-Platte) muss stets die größte aller Platten sein. Eine SSD ist angeblich als P-Platte nicht empfehlenswert, wobei mir hierzu noch die genaueren Informationen fehlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe bereits die Erfahrung gemacht, dass der Austausch einer z.B. 500GB Platte durch eine 1 TB-Platte (jeweils als Datenplatte) recht einfach funktioniert. Über die Größe der Platten sollte man sich aber vor einer Änderung  des Systems schlau machen: ich war gezwungen die neu eingetauschte 1 TB-Platte als P-Platte nutzen zu müssen und ordnete die alte P-Platte als Datenplatte ein. Dafür sieht das Handbuch einen spezifischen Arbeitsablauf vor und den sollte man auch wirklich durchführen. Ich konnte erst nach einigen Stunden die Daten wieder in einen ordentlichen Zustand bringen, doppelte Dateien entsorgen und eine reibungslose Funktion von UnRaid wiederherstellen. </p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Es gilt also: Aktionismus vermeiden!</p><cite>von mir</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich läuft das System stabil, die VM-Funktion benötige ich auf dem kleinen Mini-PC nicht und mit ein paar Dockerapplikationen zur Webseitenfilterung, einer Datenbank für Paperless-ngx und eben dieses. Nicht immer frei von Nebenwirkungen, aber das beschreibe ich ein anderes mal.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mac mini 2012 &#8211; dual core &#8211; als Heimserver</title>
		<link>https://www.olivermark.de/2024/01/15/mac-mini-2012-dual-core-als-heimserver/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 13:06:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[cloud]]></category>
		<category><![CDATA[papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[Remote]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach heutigen Maßstäben ein unerträglich langsames Gerät. Ein Betrieb mit den aktuellen Betriebssystemen ist schon lange nicht mehr möglich. Nur noch alte Mac OS-Versionen laufen. Für eine ernsthafte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach heutigen Maßstäben ein unerträglich langsames Gerät. Ein Betrieb mit den aktuellen Betriebssystemen ist schon lange nicht mehr möglich. Nur noch alte Mac OS-Versionen laufen. Für eine ernsthafte Arbeit ist dieser Mac (Mac mini 6.1) kaum zu gebrauchen. </p>



<span id="more-55"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die kleine Kiste ist sehr leise, sehr klein und sehr sparsam. Das Mac OS liefert eine Remote-Anbindung und Funktionen für das File-sharing gleich mit. Die USB-Anschlüsse sind schnell genug. RAM ist einfach aufgerüstet, die interne 500 HDD ist lahm, aber ausfallsicherer als manche schnelle SSD. Mit externen Laufwerken lässt sich hier über die <strong>Ordnerautomation</strong> und die Serverfunktionen ein nützlicher Helfer im Heimnetz integrieren. Stünde das Gerät direkt am Wohnungsfernseher, es wäre zusätzlich noch als Streaming-Plattform nebenbei verwendbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Remote-Verbindung ist es wert, ausprobiert zu werden. Durch das alte Betriebssystem lässt sich zwar nicht mehr jeder Spaß erfüllen, aber als stiller Automat und Terminal taugt der mini immer noch (2023). Und <em>Disney+</em> läuft über Safari einwandfrei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir erinnern uns: Ordnerautomation läuft nicht ohne Computer. Nun&#8230; <em>hier läuft immer ein Computer.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ordnerautomation in Mac OS</title>
		<link>https://www.olivermark.de/2024/01/15/ordnerautomation-in-mac-os/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 12:46:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[cloud]]></category>
		<category><![CDATA[OCR]]></category>
		<category><![CDATA[papierlos]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn also alle digitalisierten Papierunterlagen als PDF &#8222;irgendwo&#8220; abgelegt sind, dann kann man mit Apples Ordnerautomation Abläufe festlegen, um gewisse Bedingungen sicherzustellen, die Aufmerksamkeit dem Computer überlassen, oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn also alle digitalisierten Papierunterlagen als PDF &#8222;irgendwo&#8220; abgelegt sind, dann kann man mit Apples Ordnerautomation Abläufe festlegen, um gewisse Bedingungen sicherzustellen, die Aufmerksamkeit dem Computer überlassen, oder Vorbereitungen zu treffen. Ordnerautomation findet nicht <em>ohne den Computer</em> statt (schade eigentlich), eröffnet aber neue Möglichkeiten. </p>



<span id="more-53"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Es ließe sich ein Verzeichnis prüfen. Gibt es was Neues? Dann tue etwas! Erstelle ein Kopie hier und hier! Und vielleicht noch hier? Importiere mir das hierher! Sag mir Bescheid. Oder lass es bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solch ein Ablauf lässt sich dann erweitern. Nachdem die Ordnerautomation die neuen Dateien an verschiedene Orte weggesichert hat und zum Beispiel ein Archivprogramm einen Import erhielt, wird &#8211; nachdem man die neue PDF OCR erkannt (falls nötig), verschlagwortet, umbenannt und in ein Ablagesystem eingeordnet hat &#8211; die bearbeitete Datei in ein referenziertes Verzeichnis verschoben&#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;über das ebenfalls die Ordnerautomation wacht und sie nun wiederum hierhin, nach dort und hierher vervielfältigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende hat man ein unbearbeitetes Original. Ein Backup in einer Cloud. Ein Backup auf einer externen Festplatte. Ein verschlagwortetes, OCR-erkanntes, korrekt zugeordnetes, erweitertes PDF in einem Achivprogramm. In einer referenzierten PDF-Datei. In einer Cloud. Als Backup in einer anderen Cloud. Als Backup auf einer externen Festplatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorher gab es nur das Original-PDF und &#8222;irgendwas&#8220; davon in Evernote. Evernote hatte auch &#8222;Automation&#8220;. Man konnte einen Ordner zuweisen und jede neue Datei wurde automatisch in die Evernote-Cloud importiert. Das war großartig! Die Datei wurde durch einen Scanner erzeugt, &#8211; eigentlich &#8211; OCR-erfasst und an diesem Ort gespeichert. Auffindbar war dann alles in Evernote. Und über Spotlight im Mac OS. Das war ja auch gut. Als es funktioniert hatte.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Apple Notes kann es?</title>
		<link>https://www.olivermark.de/2024/01/15/apple-notes-kann-es/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 12:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Evernote]]></category>
		<category><![CDATA[papierlos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.olivermark.de/?p=99</guid>

					<description><![CDATA[Um die Unterlagen aus Evernote heraus zu bekommen, gibt es einige Möglichkeiten. Bei einer Vielzahl von Dokumenten gibt es realistisch betrachtet nur die Export-Funktion über .enex-Dateien. Und Apple [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Um die Unterlagen aus Evernote heraus zu bekommen, gibt es einige Möglichkeiten. Bei einer Vielzahl von Dokumenten gibt es realistisch betrachtet nur die Export-Funktion über .enex-Dateien. Und Apple Notes kann tatsächlich dieses Dateiformat lesen. Bei vielen hundert, oder tausenden Notizen sehr hilfreich.</p>



<span id="more-99"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Einschlägige &#8211; heute meistens Youtube &#8211; Kanäle versuchen Apple Notes als das neue, heiße Notizen-Ding zu vermarkten. Man brauch nichts anderes. Nur Anfänger oder Superexperten probieren mit anderen Lösungen herum. Man könnte den Eindruck bekommen, mit Apple Notes sei man für die Zukunft gerüstet. Immerhin: mit Evernote ist es zehn Jahre gut gegangen. Warum also nun nicht Apple Notes?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich nur, wenn man nun bei Mac OS bleiben will. Oder mindestens bei iOS, also dem iPhone oder dem iPad. Das würde dann ja funktionieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kleiner Schwenk zurück: jede PDF Datei, die jemals in Evernote importiert wurde, liegt hier auch noch in einem weiteren Verzeichnis &#8211; irgendwo -. Alle zusammen aber: vollständig. Falls Evernote Gedächtnislücken hätte: alles insgesamt ist noch da. Irgendwo. Lesbar oder nicht lesbar. Aufgabe ist aber es auffindbar zu machen. Merke: alle PDF sind auch außerhalb von Evernote vorhanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück zu Apple Notes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erster Test in freier Wildbahn: <em>bekommt man denn die PDF aus Apple Notes wieder raus</em>? Apple Notes kann &#8211; wie über alle Apple-OS verbreitet &#8211; <em>teilen</em>. Kann es auch im Bulk teilen? Nicht wirklich. Am Ende sind es PDF-Notizen in denen PDF als Dateien abgebildet werden. Oder PDF-&#8222;Ausdrucke&#8220; in neuen PDF-Dateien. Nicht die ehemaligen PDF-Dateien &#8211; am besten mit dem OCR-Anteil und am besten mit den zusätzlichen Informationen aus Evernote oder eben Apple Notes, also #tags, Kategorisierungen, usw.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweiter Test in freier Wildbahn: erkennt Apple Notes denn die importierten PDF-Inhalte? Nur die schon zuvor lesbaren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reicht aus: <strong>Apple Notes kann es also nicht</strong>. Es ist nicht der neue heiße Scheiss und es ist nicht das allerbeste Dings. </p>
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		<title>weg von Evernote&#8230;</title>
		<link>https://www.olivermark.de/2024/01/15/weg-von-evernote/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 11:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Evernote]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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					<description><![CDATA[seit 10 Jahren lief die Papierablage in Evernote. Vor Jahren wurden die Regale voller Leitz-Ordner digitalisiert. Zuerst mit dem vorhandenen Werkzeug: EPSON Flachbettscanner (von 2001), bzw. Canon-Pixma Kombidrucker [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">seit 10 Jahren lief die Papierablage in Evernote. Vor Jahren wurden die Regale voller Leitz-Ordner digitalisiert. Zuerst mit dem vorhandenen Werkzeug: EPSON Flachbettscanner (von 2001), bzw. Canon-Pixma Kombidrucker (bis das Gerät kaputt war), dann mit einem dedizierten Dokumentenscanner, einem Fujitsu-Snapscan. Regelmässig wurden PDF erzeugt und nach Evernote importiert. Aufgrund der langsamen Bulk-Möglichkeiten dort, beliess man es bei einer einfachen Ablage in einigen Verzeichnissen. In jeder Evernote-Notiz lag also zumindest eine PDF-Datei.</p>



<span id="more-51"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe 2023 dann die Vermutung, dass nicht alle PDF mehr OCR-erfasst würden. Die Annahme war: sowohl der Scanner erfasst die PDF OCR, aber Evernote tut dies auch (noch einmal). Beim gewählten Tarif sollte &#8211; so das Verständnis &#8211; jede PDF OCR erfasst sein. Nun, Ende 2023 war klar: trotz angeblichem Bugfix sind viele PDF ganz einfach nicht mehr OCR erfasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rückkehr zu Mac OS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich wurde wieder Mac OS benutzt. Seit etwa 2010 lief nur noch Linux oder Windows auf den Rechnern, Mac OS war obsolet. Seit 1990 Mac-Enthusiast, über die kümmerlichen 90er Jahre hinweg bis Anfang des neuen Jahrtausends, als die PowerMac G4 das Maß der Dinge waren: ein MacBook Pro 2005 war das letzte Apple-Gerät. Die Nutzungsdauer war durch die Pflege des OS nur wenige Jahre, wirklich <em>wenige</em> Jahre im Vergleich zu den späteren Geräten, die mit Linux oder Windows liefen. Im zweiten Jahrzehnt kam dann das iPad auf. Nach einigen Jahren selbst zurück in die Apple-Welt, erst über das iPad, dann über ein iPhone irgendwann wieder ein Notebook. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausschlaggebend hierfür war die Integration der Software. So wie früher &#8211; <em>eigentlich</em> &#8211; auch schon, diesmal aber  &#8211; <em>wirklich</em> &#8211; funktionierend. <strong>Gut</strong> funktionierend: Apple Notes und Erinnerungen waren hierbei die relevanten Anwendungen. Alles über iCloud referenziert, <strong>teamfähig</strong> und schnell. So, wie man sich Digitalisierung im guten Sinne vorstellt. Das iPhone und iPad konnten Text erfassen, die Suche über Apple Notes <em>fand</em>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was wäre, wenn alle PDF in Apple Notes importiert würden?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>was macht Evernote nicht mehr?</title>
		<link>https://www.olivermark.de/2024/01/12/was-macht-evernote-nicht-mehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 15:26:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Knowledge Management]]></category>
		<category><![CDATA[Evernote]]></category>
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					<description><![CDATA[Irgendwann im Laufe des letzten Jahres wird deutlich, daß Unterlagen in Evernote nicht zu finden sind. Die Not zu finden ist leichter, als die Not zu wissen, daß [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann im Laufe des letzten Jahres wird deutlich, daß Unterlagen in Evernote nicht zu finden sind. </p>



<span id="more-47"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Die Not zu finden ist leichter, als die Not zu wissen, daß es ist. Immerhin sind alle relevanten PDF Dateien in Evernote vorhanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color">Früher ging das doch mal? Wie lange hat man denn schon nicht mehr richtig hingeschaut? </mark></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst legt man das Problem beiseite, der Alltag ruft, die Steine müssen getragen werden, keine Zeit seine Säge zu schärfen. Keine Zeit inne zu halten und mal nachzudenken. Dann aber, irgendwann doch &#8211; es kam auf die Liste, dann in den Fokus und dann nahm man es ernst &#8211; ist klar: die PDF in Evernote sind <em>nicht alle</em> OCR-erkannt! Seit wann ist das so? Gibt es einen Stichtag? Dann muss es eine Änderung gewesen sein: vielleicht wurden die Einstellungen des &#8211; mittlerweile &#8211; spezifischen Dokumentenscanners angepasst. Ein Update? Oder war man es selbst? Bewusst? Unbewusst? Stimmt das überhaupt? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein. Stimmt nicht. Die PDF sind überall &#8222;<em>mal</em>&#8220; erkannt, &#8222;mal&#8220; nicht. Dummerweise &#8222;mal&#8220; nicht offensichtlich &#8222;<em>richtig oft</em>&#8222;, also &#8222;<em>echt oft</em>&#8222;, also eigentlich: &#8222;<em>immer</em>&#8222;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hat sich aber auch auf Seiten <strong>Evernote</strong> was geändert. Gab es da Änderungen in den Vertragsbedingungen? <em>Kann man sich erinnern</em>? Nein? Natürlich kann man sich <strong>nicht</strong> erinnern!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also Kontakt mit dem Support. <em>Das geht über Nacht</em>. Weil der Support wach ist, wenn man schläft. Immerhin: es gibt eine individuelle, ernsthafte Antwort und keine automatische Email. Das macht Hoffnung. Es dauert auch ein paar Wochen, aber am Ende die Aussage: Problem erkannt, wir haben das in einem Fix repariert. Sollte nach dem Update wieder alles funktionieren!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color">Hochgefühl! Es lebe die Digitalisierung!</mark></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Weile das Update. Dann noch ein bißchen Zeit geben: lass die Server erstmal machen. Wieder nach Wochen <em>(der Alltag&#8230;die Zeit zum Sägeschärfen&#8230;)</em>: nein! Geht immer noch nicht! Hat sich auch nicht geändert. Auch die mittlerweile neu aufgenommenen PDF werden nicht erkannt. Alles Bilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Suche nach Alternativen nimmt Fahrt auf.</p>
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		<title>Gedanken zur Digitalisierung&#8230;</title>
		<link>https://www.olivermark.de/2024/01/12/gedanken-zur-digitalisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ollie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 15:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlos]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenken]]></category>
		<category><![CDATA[papierlos]]></category>
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					<description><![CDATA[stellen wir uns vor, daß wir unsere Arbeitsumgebung digitalisieren wollen. Arbeitsumgebung, nun, sei damit zum Einen der kleine, private &#8222;Workflow&#8220; gemeint, z.B. das Digitalisieren (hier mal auf das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">stellen wir uns vor, daß wir unsere Arbeitsumgebung digitalisieren wollen. Arbeitsumgebung, nun, sei damit zum Einen der kleine, private &#8222;Workflow&#8220; gemeint, z.B. das Digitalisieren (hier mal auf das Wort achten) von Papierunterlagen, oder die Reduzierung von Schriftverkehr auf Papier für &#8211; sagen wir mal &#8211; &#8222;wichtige&#8220; Sachverhalte. Oder, zum Anderen, der professionelle Arbeitsablauf &#8211; also konkret: für unsere Arbeit.</p>



<span id="more-44"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Die Digitalisierung von vorhandenen Papierunterlagen kann stufenweise erfolgen. Irgendwann beginnt es, die ersten Fotos oder Scans, die mit den vorhandenen Geräten gemacht werden, landen &#8222;im Computer&#8220;. Das geht dann immer weiter: aus dem &#8222;im Computer&#8220; entstehen neue Fragen, die beantwortet werden wollen, was mal ein Ordner mit Papier in einem Regal war, wird zu einer OCR-gescannten PDF, mit möglichst korrekt &#8211; automatisierter &#8211; Verschlagwortung und Einordnung in ein idiotensicheres Ablagesystem. Wichtigstes Kriterium hierbei ist dann zumeist: die Auffindbarkeit. Auch hier: in Stufen. Im schlimmsten Falle (oder im besten Falle, je nach Perspektive) die Auffindbarkeit <em>überhaupt</em>, so wie man es auch erleben kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Digitalisierung</strong> ist in diesem Beispiel ein Überbegriff, eine <strong>Monstrosität</strong> an Möglichkeiten in Bezug auf die Aufgabe: <em>die Digitalisierung von Papierunterlagen</em>. Dem Begriff der Digitalisierung wird man nicht gerecht, wenn die Gedanken dazu bei diesem kleinen Beispiel enden würden. Im Gegenteil: Digitalisierung ist als <strong>Monstrosität</strong> so viel mehr als das, so viel, daß auch der Versuch einer beispielhaften Aufzählung hier ihr immer noch nicht gerecht würde. <em>Monstrosität</em> kann negativ konnotiert eingeordnet sein, soll es aber hier nicht. Im Gegenteil: es soll die Vielseitigkeit und die Spannung der Aufgabe &#8222;zu digitalisieren&#8220; vermitteln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfreich ist ein Blick auf die bekannte <em>Metapher des Waldarbeiters</em>, der vor lauter Arbeit keine Zeit hat seine Säge zu schärfen. Oder des Steinzeitmannes, der seinen Mitmenschen seine Erfindung vom Rad zeigen will, die aber keine Zeit haben, weil sie Steine schleppen müssen. Frisch verwendet wurde diese Metapher im Film <strong>Wickie und die starken Männer</strong>, als Wickie seinen Vater besiegte, weil er schneller einen Haufen schwerer Steine von einem zum anderen Ort transportiert hatte. Lange hatten alle den Eindruck, Wickie würde sicher verlieren, denn er bastelte erst an einer Schubkarre, während sein Vater schon viele der Steine per pedes getragen hatte. <strong>Der Punkt wird dadurch deutlich</strong>: die Spannung in der Digitalisierung liegt darin, am Ende zu gewinnen, obwohl alle diesen Erfolg nicht erwarten und in der gewohnten Arbeits- und Denkweise verharren. Verharren, weil die Fantasie fehlt. Oder weil der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr erkannt wird und das Verhalten schon so automatisiert ist, daß kein Moment bleibt mal inne zu halten und darüber nachzudenken, was man da eigentlich tut und wie. Man muss es den Menschen nicht übel nehmen, daß es so ist. Es ist auch nicht immer und überall so. Viele würden gerne, wissen aber gar nicht, was mit ihnen passiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur manche wissen ganz genau und wollen nicht. Aber darum soll es hier gar nicht gehen.</p>
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